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Inhalt

36 autobiografisch verfasste Texte geben Einblicke in den persönlichen Werdegang system- und gesellschaftskritischer Menschen und zeigen, was deren kritischen Geist formte. Begleitet werden sie von Porträtzeichnungen des Künstlers Björn Gschwendtner, der auch die Herausgeberschaft des Buches übernommen hat.

So erzählt z.B. der langjährige UN-Diplomat Hans-Christof von Sponeck, wie ihn das Todesurteil der Nazis über seinen Vater zum lebenslangen Friedensaktivisten machte; auch für die Journalistin Gaby Weber waren politische Morde wie jene an John F. Kennedy und Che Guevara gleichsam eine Initialzündung für linkes Bewusstsein; Moshe Zuckermann wiederum politisierte sich zwischen Zionismus und der antinationalen deutschen Linken, zwischen seinem Geburtsort Tel-Aviv und seinem Studentenleben in Frankfurt/Main.

Björn Gschwendtner zählt die von ihm ausgewählten 36 politischen Köpfe zu seinem intellektuellen Input. Während er diesen Menschen in Online-Interviews zuhörte, zeichnete er Porträtbilder von ihnen. Gemeinsam ist all den Porträtierten ihre friedensorientierte Weltsicht. Sehr unterschiedlich sind ihre persönlichen Zugänge und die Art und Weise, wie sie ihre individuelle Geschichte erzählen.

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Auszüge

GABY WEBER

„Ich verdanke meine Politisierung […] vier Ereignissen, die mich in jungen Jahren so tief erschreckt haben, dass ich den Schluss zog, mich fortan einzumischen. Es war der gewaltsame Tod von vier Menschen.“

Moshe Zuckermann

„Zum einen durchlebte ich eine außerjüdische Existenz […]. Zum anderen lebte ich aber in der Parallelwelt der jüdischen Gemeinde Frankfurts und der dortigen zionistischen Jugendorganisation.“

Michael Meyen

„Ich bin dreimal politisiert worden. Einmal von oben und zweimal von unten.“


Hans-Christof von Sponeck

„„Unser“ Krieg und die Ermordung meines Vaters haben mich schon in jungen Jahren zutiefst erschüttert und meinen Lebensweg entscheidend beeinflusst. […] Normale Bürger wollen Frieden. Ich gehöre zu diesen.“

Elisa Gratias

„Ohne zu wissen, woher sie genau kam, plagte mich immer eine große Angst vor dem dritten Weltkrieg. Der 11. September 2001 stellte da den Höhepunkt dar. „

Ernst Wolff

„Die für mich völlig unerwartete Folge war ein Brief des FBI, in dem ich aufgefordert wurde, das Land innerhalb von drei Wochen zu verlassen. „

Buchbesprechungen:

Aktionsradius Wien

(Video) https://aktionsradius.at/content/de/medien/videoarchiv-themenveranstaltungen#Veranstaltung_2021-03-18
Aufzeichnung des Livestreams vom 18.3.2021 im mit Willy Wimmer, Andrea Komlosy, Leo Gabriel (leider verhindert), und Hannes Hofbauer.


Rationalgalerie – Uli Gellermann

https://www.rationalgalerie.de/gelesen-gesehen-gehoert/politische-koepfe-im-portraet


KenFM

https://kenfm.de/politische-koepfe-im-portraet-ken-jebsen


SNA News

https://snanews.de/20210401/wie-wird-man-zum-systemkritiker-1522254.html